Gebrauchtes iPhone - Vorbereitung zum Verkauf

Aug 05,2019 • Gespeichert bei: iPhone sicher löschen • Proven solutions

Ist das iPhone nun im Werkzustand und alle Daten beseitigt, kann sich nun um die Hardware gekümmert werden. Dreh- und Angelpunkt eines gut verkauften iPhones sind die äußerlichen Merkmale. Ein ordentliches und gründliches Reinigen des Displays, der Rückseite und aller Zwischenstellen, wo sich Staub und andere Reste gesammelt haben, steigert nicht nur den Wert, sondern kann auch so einige Kratzer beseitigen. Keinesfalls dürfen aggressive Reinigungsmittel benutzt werden, da das Glas dadurch beschädigt werden könnte. Mikrofasertücher und Mittel, die bei Brillen zum Säubern benutzt werden, eignen sich hier besonders gut und sind preiswerter als teurere Smartphone-Reinigungsmittel, qualitativ gibt es hier kaum bis gar keine Unterschiede. Je weniger Flüssigkeit beim Putzen zum Einsatz kommt, desto weniger besteht die Gefahr, die Technik zu beschädigen.

Teil 1: Artikelbeschreibung und richtige Vermarktung

Hier gilt der wichtigste Grundsatz: Je detaillierter die Zustands- und Qualitätsbeschreibung des iPhones, desto mehr Sicherheit und Vertrauen wird beim potenziellen Kunden geweckt. Ein-Satz-Beschreibungen, wie beispielsweise „das iPhone ist in einem sehr guten Zustand“ sollten gründlichst vermieden werden, da diese zu viel Interpretationsfreiraum bieten und Unzufriedenheit bei sowohl dem Käufer als auch Verkäufer verursachen können.

Falls ein App Store oder ein Smartphone Shop in der Nähe ist, kann dort oftmals kostenlos der Wert des Geräts geschätzt werden. Sind Ladekabel, Kopfhörer und Originalverpackung vorhanden, sollten diese unbedingt mitverkauft werden, da diese den Wert des iPhones enorm steigern können. Bei zusätzlichen Accessoires, wie beispielsweise eine Docking-Station oder Apple Lautsprecher ist ein getrennter Verkauf zu empfehlen, da nicht jeder Käufer für diese Teile einen Aufpreis zahlen möchte. Falls eine Schutzfolie und/oder eine Hülle benutzt wurden, ist dies unbedingt in der Artikelbeschreibung zu erwähnen, da dies den Verkaufswert enorm steigern wird.

Auch Ehrlichkeit ist ein Kernaspekt des Verkaufens. Besitzt das zu verkaufende iPhone besondere Mängel, Defekte oder Kratzer, ist dies in der Beschreibung zu erwähnen. „Man behandelt andere Menschen so, wie man selbst behandelt werden möchte“. Das Verheimlichen solcher Details führt nur zu Frustration, zusätzlichem Aufwand und Unzufriedenheit beiderseits. Ehrlichkeit beim Verkauf zahlt sich aus, wortwörtlich.

Teil 2: Verkaufsplattform und Versand

Zu viel Aufwand für das Ganze? Dann kann das iPhone bequem an Unternehmen wie beispielsweise Rebuy, Verkaufuns oder Flip4new bequem weitergegeben werden. Die gebotenen Preise sind akzeptabel und oftmals besteht auch ein 14-Tage-Rückgaberecht, falls man sich umentscheiden sollte.

Für all Diejenigen, die das meiste Geld aus ihrem iPhone locken wollen, empfiehlt sich eBay. Die Nachfrage, insbesondere für Smartphones und Zubehör, ist hier sehr groß. Auf dieser Internetplattform sollten die oben genannten Richtlinien unbedingt eingehalten werden. Niemand möchte eine negative Bewertung auf dem eigenen eBay-Account.

Als Privatnutzer besteht der große Vorteil, dass jeglicher Anspruch auf Rücknahme, Gewährleistung und Garantie entfällt. Im Klartext: Ist das Gerät verkauft und verschickt worden, übernimmt der Käufer jegliche Haftung für potenzielle Probleme oder Unzufriedenheit bzw. Fehlkauf. Das heißt aber nicht, dass dies vom Privatverkäufer ausgenutzt werden sollte! Des Weiteren ist noch zu erwähnen, dass an eBay selbst eine Verkaufsprovision von 10% fällig ist. Um den potenziellen Kundenkreis zu maximieren, ist die Benutzung des Zahlungssystems Paypal empfehlenswert.

Gebrauchtes iPhone - Vorbereitung zum Verkauf

Paypal ist ein Käuferschutzsystem, was grob ausgedrück bedeutet, dass beim Streit der Käufer das Recht behält, weswegen umso mehr der Verkäufer auf die Zufriedenheit seines Kunden Wert legen sollte. Durch Paypal verkaufte Artikel erheben zusätzliche Kosten von etwa 2% - 3% des Verkaufswertes dem Vertreiber gegenüber. Da die Zahlung aber sofort erfolgt und der Kunde demzufolge sein iPhone schneller in den Händen hält, ist es das Geld wert, denn umso mehr Käufer werden sich für das iPhone interessieren.

Beim Verpacken sollte darauf geachtet werden, dass das Päckchen rutschfest und und mit genug Abfederung versehen ist, denn Paketboten und Sortiermaschinen gehen grundsätzlich nicht sorgsam mit ihren Lieferungen um. Tipp: Die Verpackung abfotografieren, um bei potenziellen Schäden dem Käufer zu beweisen, dass das Gerät sicher verpackt wurde. Übrigens sollte gerade bei hochwertiger Ware wie das iPhone unbedingt ein versicherter Versand mit Sendungsverfolgung (z.B. DHL) gewählt werden. Der kleine Aufpreis im Versand (der oftmals sowieso vom Käufer gezahlt wird) ist bei dieser Preisklasse definitiv das Geld wert!

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